Wer setzt die Standards?

Wir setzen Standards und leben Transparenz. Das DhochN Team klärt in Vorträgen auf, hilft anderen in Fachseminaren, und es engagiert sich seit Jahren in diesen Standardisierungsgremien:

DIN – NA005-01-39AA BIM 04AK - Datenstrukturen für BIM-Kataloge

Der Arbeitsausschuss 39 (39AA) im DIN NA005 arbeitet als deutsches Spiegelgremium zum CEN-TC442 WG-4 Data Dictionaries und bündelt die deutschen Interessen in der Europäischen Normung. Siggi Wernik wurde von buildingSMART als Experte entsendet.

CEN – CEN-TC442 WG-4 - Data Dictionaries

Das Technical Committee (TC) 442 - Building Information Modelling (BIM) im CEN (Comité Européen de Normalisation / Europäische Komitee für Normung) hat vier Working-Groups gegründet, um Regelwerke im Zusammenhang mit BIM in der Europäischen Normung zu bearbeiten. In der WG-4 Data Dictionaries werden Regelungen zu einheitlichen, softwareneutralen Beschreibungen von Eigenschaften von Objekten und Produkten entwickelt. Siggi Wernik ist vom DIN in den internationalen Arbeitskreis entsendet.

VDI – VDI/bS Richtlinie 2552-8 „Qualifizierung“

Die fachliche Qualifikation der am Prozess Beteiligten ist bis dato nicht einheitlich beschrieben. Die Richtlinie soll benötigte Qualifikationen verbindlich definieren, um Beteiligte entweder als Nutzer mit Basis-Wissen oder als Nutzer mit vertieften Kenntnissen einstufen zu können. Ajna Nickau arbeitet als Mitglied der zuständigen Arbeitsgruppe.

Bundesarchitektenkammer (BAK) - Projektgruppe BIM

Die BAK hat 2015 eine Projektgruppe ins Leben gerufen, um den Austausch der Länder und unterschiedlicher Initiativen zu fördern. Siggi Wernik und Ajna Nickau sind ständige Mitglieder der Projektgruppe. Ajna Nickau hat in dieser Funktion an der Veröffentlichung „100 Fragen – 100 Antworten“ mitgewirkt. Beide waren 2016 Mitglieder einer Delegation der BAK zum RIBA in London.

Architektenkammer Berlin – Arbeitskreis Digitalisierung

Die Berliner Architektenkammer berief im Herbst 2016 einen handverlesenen Kreis in den Arbeitskreis Digitalisierung. Die Stärkung der Fort- und Weiterbildung und der Kontakt zu lokalen öffentlichen Bauherren steht dabei im Vordergrund. Ajna Nickau ist Mitglied des Arbeitskreises.

buildingSMART – Projektgruppe Türliste

Siggi Wernik initiierte auf der Grundlage der Erkenntnis „Türlisten sehen in jedem Architekturbüro anders aus“, die bS-Projektgruppe Türliste. Hersteller von Türen und Tür-Komponenten, entwickeln in Zusammenarbeit mit Architekten und Ingenieuren eine einheitliche Beschreibungssystematik für Türen, bezogen auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Die umfangreiche Systematik haben wir nun einem Proof of Concept unterzogen.

buildingSMART – Arbeitsraum Produktdaten

Der Arbeitsraum Produktdaten sucht nach einer allgemeingültigen Lösung für das Problem der Beschreibung von Produkten in Form von Daten. Bislang nutzt jeder Hersteller, jedes Autorenwerkzeug (Software), fast jeder Nutzer der Daten unterschiedliche Namen und Systematiken. Dies zu vereinheitlichen würde uns in der Praxis sehr helfen. Siggi Wernik leitet diesen Arbeitsraum als Vorstand von buildingSMART.

buildingSMART– Arbeitsgruppe Akkreditierung

Aufbauend auf der VDI/bS Richtlinie 2552-8 hat buildingSMART International (bSI) ein Zertifizierungssystem auf dem internationalen Markt etabliert. Das deutsche Chapter setzt hier Maßstäbe. Es erarbeitet die Grundlagen für die Listung und Akkreditierung von Schulungsanbietern. Die Zertifikate werden nach erfolgreichen Prüfungen durch buildingSMART vergeben. Ajna Nickau ist Mitglied der Arbeitsgruppe.

DhochN schult
Manchmal auch ganz in Ihrer Nähe.

Im Rahmen von Seminaren und Workshops, z.B. in deutschen oder österreichischen Architekten- und Ingenieurkammern, vermitteln wir fundiertes grundlegendes und weiterführendes Wissen. Wir schulen Unternehmen und machen sie fit 
für die digitale Welt. Hier bieten wir ein breites Spektrum an: von Einsteiger-Workshops bis zur vollständigen Implementierung unserer Arbeitsweise.

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Architektenkammer Berlin | Einführende Grundlagen

Dieses Grundlagenseminar unterstützt die Teilnehmenden dabei, eventuell vorhandene Hemmschwellen und Ängste gegenüber diesen relativ neuen Methoden abzubauen. Sie lernen erste Anwendungsmöglichkeiten kennen, die den Zugang vereinfachen. Zugleich schärfen die Teilnehmenden ihren Blick für persönliche Belange.

Die nächste Veranstaltung findet am 30. November 2017 in den Räumen der Architektenkammer Berlin statt.

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Bayerische Architektenkammer | 3-tägiges Basisseminar

Auch in der Wertschöpfungskette Bau werden wir immer häufiger mit Begriffen wie Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung, Vernetzung und Standardisierung konfrontiert. Aber was bedeutet all das für unseren Alltag in Planung, Bau und Betreib? Antworten auf diese Fragen und noch viel Mehr bietet dieses ausführliche Basisseminar.

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Digitales Planen und Gestalten - Herausforderung und Chance

Im Rahmen des 3. BIM-Symposiums der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, steht Ajna Nickau, als Vertreterin des Autorenteams der Publikation "100 Fragen - 100 Antworten", dem Publikum Rede und Antwort.

DhochN schreibt
BIM-Projekte gibt es nicht!

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Architektur | Standpunkt Architekt

In den letzten Jahren hat das Thema Building Information Modeling (BIM) in der Bauwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewonnen. BIM löst Begeisterung und Ängste aus. In erster Linie aber herrscht eine grandiose Missinterpretation des Begriffes vor, der in jedem Kopf etwas anderes auslöst. Als wenn es die BIM-Methode oder das BIM-Projekt gäbe! ...

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100 Fragen - 100 Antworten

"Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen unseres täglichen Lebens voran und hält somit auch immer stärker in den Tätigkeitsfeldern der Architekten Einzug. ..."
Ajna Nickau ist Mitautoren dieser Publikation der Bundesarchitektenkammer, die am 5. Oktober 2016 im Rahmen der EXPO Real der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 
Hier kann man das Buch kaufen.

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BIM - der virtuelle Baumeister

"Die drei Buchstaben BIM markieren den Wandel, dem die gesamte Baubranche durch die Technik des Building Information Modelings schon jetzt unterworfen ist und immer mehr unterworfen sein wird. Drei Buchstaben und ein Paradigmenwechsel, der die Bauwelt und damit die Welt verändert. ..."
Prof. Hans-Georg Oltmanns trug zu diesem Spezial einen Artikel bei, der auch 4 Jahre später noch nicht an Aktualität eingebüßt hat.
Hier kann man die Zeitschrift kaufen.

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Forschungsvorhaben | Zukunft Bau | BIM-HOAI

Dieses Forschungsvorhaben, das im Februar 2011 abgeschlossen wurde, untersucht die Auswirkungen von Building Information Modeling auf die Leistungsbilder, die Vergütungsstruktur und auf die Vertragsgestaltung. Siegfried Wernik verfasste dieses Gutachten gemeinsam mit Dr. Thomas Liebich und Dr. Carl-Stephan Schweer.
 

Veröffentlichungen

Fachartikel

Weitere Veröffentlichungen...

... im angehängten Dokument.

Fachartikel
Building Information Modeling (BIM)

Medium: Deutsches Architektenblatt
Ort, Datum: Berlin, 15. Januar 2016
Autor: Ajna Nickau
Herausgeber: Bundesarchitektenkammer

Fachartikel
BIM und HOAI passen nicht zusammen

Medium: Der Immobilienmanager
Datum: 24. Mai 2017
Autor: Siegfried Wernik
Herausgeber: Immobilien Manager Verlag IMV GmbH & Co. KG

Fachartikel
IM Interview - Prof. Dipl. Ing. Hans-Georg Oltmanns

Datum: 5. Januar 2014
Autor: Prof. Hans-Georg Oltmanns
Herausgeber: Inros Lackner SE

Fachartikel

Buch

100 Fragen - 100 Antworten

Location, Datum: Veröffentlichung auf der Expo Real in München, 5. Oktober 2016
Autor: Ajna Nickau (Mitautorin)
Herausgeber: Bundesarchitektenkammer
Verlag: BKI

Buch

DhochN in 13 Thesen

1. Wir wissen wie Beton riecht.

Das DhochN-Team besteht aus erfahrenen Ingenieuren und Architekten mit großer Planungs- und Baupraxiserfahrung. Wir arbeiten und beraten vor diesem Hintergrund und liefern erprobte und belastbare Lösungen. Wir wenden die Methoden selbst an und lassen unsere Kunden an unseren Erfahrungen Teil haben. Die Gründer sind BIM-Protagonisten und bündeln zusammen 99 Jahre Praxiserfahrung.

2. Forschst du noch, oder arbeitest du schon?

Es ist jedem freigestellt, den Weg der Implementierung digitaler Methoden alleine zu gehen. Wir haben dies selbst auch getan – es hat ein gutes Jahrzehnt gedauert. Heute können wir digitale Methoden vollumfänglich anwenden.

3. Transparenz am Bau.

Andere reden nur davon. Wir leben sie. In unserem fachübergreifenden Team haben wir festgestellt, dass der beste Datenaustausch tatsächlich der nicht vorhandene ist. Nämlich der permanente Zugriff auf die Daten und Modelle der anderen fachlich Beteiligten. Wir leben dies in einem offenen System aus Autorenwerkzeugen, Berechnungs- und Simulationssoftware, Werkzeugen zur Kollisionskontrolle und der Termin- und Kostenüberwachung.

4. Bauen macht wieder Spaß! ... Planen auch!

O-Ton von Volkswagen Financial Services, nachdem sie das erste Projekt mit uns erfolgreich umgesetzt hatten: „Trotz einer ganzen Reihe von doppelten Leistungen und der zusätzlichen Modellintegrationsleistung durch DhochN wurde das Gesamtbudget nicht voll ausgeschöpft.“

5. 3D, 4D, 5D, ... DhochN.

Wir bedienen die Gebäudemodellierung, die modellbasierte Kostenermittlung und Terminüberwachung, wir liefern Daten für den Betrieb, wir beraten in der Erstellung von modellbasierten Auslobungsunterlagen. Wir beteiligen uns nicht an dem Versuch der Definition von 4D, 5D, 6D, usw. Wir liefern alle D´s, welche das Projektteam benötigt.

6. BIM - Bauen wie im Mittelalter!

Erst seit etwa 250 Jahren gibt es die Trennung von Architekt, Ingenieur und Bauunternehmen. Digitale Methoden, konsequent in der Wertschöpfungskette Bau angewendet, führen dazu, dass wir wieder auf Augenhöhe kooperativ zusammenarbeiten. Gemeinsam schaffen wir das bestmögliche Ergebnis.

7. Wir kennen die Länge ihrer Leitern.

Kein Spaß: Aus unseren Modellen kann man tatsächlich die Anforderungen an der Ausrüstung der Menschen vor Ort ablesen. Sei es auf der Baustelle. Oder im Betrieb. … auch die benötigte Länge der Leiter für den Tausch der Lampe.

8. Kennen Sie noch die VOB?

Wir modellieren so wie gebaut wird! Das nehmen wir wörtlich! Das Modell wird so zum digitalen Zwilling des Bauwerks – in allen Details. Da in unseren Modellen alle Informationen enthalten sind, die wir für die Abrechnung der tatsächlich erbrachten Leistungen benötigen, vertrauen uns die Kunden und die beteiligten Bauunternehmen und rechnen nach „Nettomengen“ ab - und nicht mehr nach den Abrechnungsregeln der VOB/C.

9. Müssen Türlisten immer anders sein?

… wenn es nach den Lieferanten geht, nicht. Denn die wissen ziemlich genau, welche Informationen sie in Modellen, Zeichnungen und Listen von den Planenden benötigen. Dieses Wissen fassen wir zusammen und bündeln es. Wir liefern ein abgestimmtes Set aus Informationsanforderungen, die die Planung, die Ausschreibung, die Bestellung, den Einbau und den Betrieb jeder einzelnen Tür möglich machen.

10. Wir mögen Container. Aber kennen Sie die Packliste?

Wir auch nicht. Bislang ist IFC eigentlich nichts weiter als ein Container ohne Packliste. Wir sorgen für den Austausch aller Daten, die ein Gebäudemodell liefern kann. Das IFC-Format kann das bislang nicht ohne gewisse Verluste. Darum arbeiten wir daran, dass Export und Transport von Daten ganz softwareunabhängig möglich wird.

11. Wir haben den Maßstab aufgegeben.

Wir verzichten (wo immer es geht) auf LOD (Level of Detail). Wir verwenden statt dessen Objekte, die Informationen in Form von Daten transportieren, die das Projektteam und der Kunde benötigen. Das Objekt bleibt optisch schlicht und ist Platzhalter und vor allem Informationsträger, nicht Modell für den Laufsteg.

12. Der BIM-Manager als Domina

Leider ist das wahr. Der Job des BIM-Managers, wie er derzeit meist definiert ist, kann ohne hartes Durchgreifen nur schwer gemacht werden. Denn wenn alle Teile eines Planungs- und Ausführungsteams mit unterschiedlicher Software und Methoden arbeiten und dennoch regelmäßig für alle lesbare Daten austauschen sollen, dann müssen sehr strikte Vorgaben durchgesetzt werden. Ein kontinuierliches strenges Qualitätsmanagement ist zwingend. Wir dagegen fordern: Werdet ein Team und arbeitet harmonisch miteinander.

13. Die b.i.m.m Tools machen glücklich.

Ja, wir arbeiten mit Revit (unteranderem). Da uns die Software und ihre Funktionalität nicht glücklich gemacht hat, nutzen wir ein vollumfängliches Paket an Tools, das unser Kooperationspartner, die b.i.m.m GmbH, entwickelt hat. Tools, die jeden Prozess in der Modellerstellung, von der ersten Wand bis zum fertigen As-Built-Modell, schöner machen.